Schönheit als genetischer Wert
Schöne Menschen haben es leichter bei der Partnersuche. Evolutionär bedeutet dies: Sie sind klüger, gesünder und haben bessere Möglichkeiten zur Fortpflanzung.
Warum sind schöne Menschen meistens intelligenter als hässliche Menschen?1 Warum sind gesunde Menschen charakterlich besser als unfitte und ungesunde Menschen? Warum gehen positive Eigenschaften mit anderen positiven Eigenschaften einher?2 Der Grund ist ein genetischer Zusammenhang.
Als ich neulich mit der Bahn zur Universität fuhr, sah ich vier attraktive Frauen. Ich wunderte mich schon, warum sie zuerst über geisteswissenschaftliche Themen redeten, da sie nicht aussahen wie typische Geisteswissenschaftlerinnen. Im Laufe der Fahrt kamen sie dann auf ihr Studium zu sprechen. Sie sprachen von Kardiovaskularität und der Wichtigkeit körperlicher Fitness. Es waren also vier Medizinstudentinnen – wie aus dem Bilderbuch. Meine Intuition lag richtig.
Obwohl schulische Anforderungen nicht unbedingt für Intelligenz selektieren und sogar einen negativen Effekt haben können, gibt es dennoch eine Korrelation zwischen IQ und guten Noten. Medizin hat einen niedrigen Numerus Clausus (NC), der gute Noten voraussetzt und deswegen mit IQ korreliert. Medizinstudentinnen sind also im Schnitt nicht nur schöner, sondern auch intelligenter als der Durchschnitt.
Woher kommt aber die Korrelation zwischen Intelligenz und anderen positiven Eigenschaften, wie Schönheit oder charakterlicher Stärke?
Schönheit und sexuelle Selektion
In der Psychologie gibt es das Phänomen des Halo-Effekts: Menschen vertrauen eher schöneren Personen, weil sie ihnen intuitiv mehr Intelligenz und bessere Charaktereigenschaften zuschreiben, ohne sie zu kennen.3 Diese Intuition hat einen evolutionären Zweck. Sie geht von der Annahme aus, dass äußere Schönheit nicht nur körperliche Attraktivität signalisiert, sondern auch mit besseren kognitiven und charakterlichen Eigenschaften wie Intelligenz, Ehrlichkeit und Kooperationsfähigkeit korreliert. Der Grund dafür ist die sogenannte "evolutionäre Fitness".4
Fitness bezieht sich in der Biologie auf die Fähigkeit eines Organismus, in seiner Umwelt zu überleben und sich erfolgreich fortzupflanzen. Eigenschaften, die die Überlebens- und Fortpflanzungschancen erhöhen, werden durch natürliche Selektion begünstigt und neigen dazu, sich in der Population anzureichern. Dazu gehören körperliche Stärke, Anpassungsfähigkeit und Gesundheitsmerkmale. Beim Menschen spielt die Intelligenz eine zentrale Rolle für die Fitness.
Sexuelle Selektion ist eine besondere Form der natürlichen Selektion, bei der Merkmale selektiert werden, die die Fortpflanzungschancen erhöhen, indem sie potenzielle Partner anziehen. Schönheit – zum Beispiel symmetrische Gesichter oder bestimmte Körperproportionen – kann ein Indikator für Gesundheit und genetische Fitness sein. Partner wählen oft Individuen, die gesund erscheinen und somit die Überlebensfähigkeit ihrer Nachkommen garantieren.5
Es gibt viele Hinweise darauf, dass Merkmale, die zur Fitness beitragen, genetisch miteinander korrelieren. Zum Beispiel sind Schönheit, Gesundheit, Intelligenz und Charakter positiv miteinander verbunden.6 Schönheit ist ein sichtbares Zeichen für gute Gene und körperliche Gesundheit. Ein symmetrisches Gesicht deutet auf eine stabile Entwicklung hin, frei von genetischen oder umweltbedingten Störungen.
Schönheit kostet
Auch das Konzept des "Handicap-Prinzips" spielt hier eine Rolle: Ein Individuum mit einem auffälligen Merkmal (wie Schönheit) signalisiert gleichzeitig seine genetische Robustheit, da es sich solch "aufwendige" Merkmale leisten kann, ohne in seiner Überlebensfähigkeit beeinträchtigt zu sein.7
Schönheitsmerkmale sind oft das Ergebnis sexueller Selektion, bei der Partner Merkmale bevorzugen, die keine direkten Überlebensvorteile bringen, aber indirekt Fitness signalisieren.8 Im Tierreich sind Pfauenfedern ein klassisches Beispiel: Die prächtigen Federn eines Männchens sind extrem energieaufwendig und machen es anfälliger für Raubtiere, aber genau diese "teure" Zurschaustellung zeigt den Weibchen, dass das Männchen so fit ist, dass es sich trotz dieser Kosten erfolgreich fortpflanzen kann.
Diese Kosten sind der Grund, warum Schönheit ein starkes Signal für Fitness ist. Symmetrische Gesichtszüge oder wohlproportionierte Körper erfordern eine stabile, störungsfreie Entwicklung, die auf eine robuste genetische Grundlage und ein gesundes Immunsystem hinweist. Es sind daher keine "einfachen" Merkmale, sondern das Ergebnis komplexer Entwicklungsprozesse, die sehr störanfällig sind. Schönheit signalisiert somit indirekt Überfluss und genetische Robustheit.
Zucht und Aufwand
Wer also genetisch fitter ist – intelligenter, kreativer, adaptiver –, hat mehr Ressourcen, um auch in aufwendige Merkmale wie Schönheit oder guten Charakter zu investieren. Der "schöne und kluge Adel" musste nicht alle Ressourcen in die selektive Fortpflanzung investieren, um intelligenter zu werden, da sie bereits intelligenter waren und genug Möglichkeiten hatten, zusätzlich auch Schönheit zu selektieren.
Ebenso wie positive Merkmale genetisch gekoppelt sein können, gibt es auch Zusammenhänge zwischen negativen Eigenschaften. Aufwendige Merkmale dienen auch als Filtermechanismus, der Individuen mit schwacher genetischer Ausstattung daran hindert, solche Merkmale erfolgreich zu entwickeln. Ein Individuum, das nicht genügend Energie oder Ressourcen hat, wird Schwierigkeiten haben, aufwendige Merkmale zu "entwickeln". Daher werden solche Merkmale als Zeichen von Überfluss wahrgenommen und signalisieren, dass das Individuum nicht nur überlebt, sondern auch in der Lage ist, in "luxuriöse" Merkmale zu investieren.
Ein aufwendiges Merkmal, das mit hohen Risiken einhergeht – wie auffällige körperliche Merkmale oder riskantes Verhalten –, kann ebenfalls Fitness signalisieren. Ein solches Merkmal wird attraktiver, da es zeigt, dass das Individuum trotz der in Kauf genommenen Nachteile überlebt und erfolgreich ist. Die Fähigkeit, Risiken zu meistern, zeigt eine besondere Form von Überlegenheit.
Welche Ethnien sich durch Extremsport oder riskante Abenteuerreisen auszeichnen, gibt in diesem Zusammenhang Anhaltspunkte für weitere Überlegungen.
Über den Autor: Nephilim Nordid ist ein junger Vordenker auf dem Feld der Rassen- und Abstammungskunde. Aufgrund seiner exponierten Situation schreibt er unter Pseudonym. Auf X folgen.
“Empirical studies demonstrate that individuals perceive physically attractive others to be more intelligent than physically unattractive others. While most researchers dismiss this perception as a ‘‘bias’’ or ‘‘stereotype,’’ we contend that individuals have this perception because beautiful people indeed are more intelligent.” (Kanazawa/Kovar 2004)
Diese Zusammenhänge positiver Merkmale wurden in Studien nachgewiesen. So haben hübschere männliche Kinder laut einer britischen Studie von 1958 im Schnitt 13,6 IQ-Punkte mehr als weniger hübsche Altersgenossen, bei weiblichen Kindern sind es 11,4 Punkte mehr. (siehe Kanazawa 2011)
“[I]t is also possible that there may be some halo effect, where more intelligent, better students are considered by their teachers to be physically more attractive. However, such a halo effect, if it exists, does not explain where the perception that more intelligent individuals are physically more attractive comes from. The results presented in this paper suggest that the perception is based on empirical reality” (Kanazawa 2011)
“Miller (2000a, 2000b, Prokosch, Yeo & Miller (2005)) proposes that both general intelligence and physical attractiveness may be indicators of underlying genetic fitness. His general fitness factor (f-factor) model suggests that intelligence and physical attractiveness are positively correlated across individuals because both reflect the quality of their genes and developmental stability.” (Kanazawa 2011)
Specifically, beauty is an indicator of genetic and developmental health. There is some evidence that physically attractive people are healthier than physically less attractive people (Langlois et al., 2000; Shackelford & Larsen, 1999; but see Kalick, Zebrowitz, Langlois, & Johnson, 1998 for counterevidence). […] Attractive faces are more symmetrical than unattractive faces (Gangestad, Thornhill, & Yeo, 1994; Mealey, Bridgstock, & Townsend, 1999; Perrett et al., 1999).“ (Kanazawa/Kovar 2004)
Die Studie "The General Factor of Personality and General Intelligence: Evidence for Substantial Association" von Curtis S. Dunkel untersucht die Beziehung zwischen dem General Factor of Personality (GFP) und der allgemeinen Intelligenz (g). Frühere Forschung zeigte nur geringe Korrelationen zwischen diesen Konstrukten, was auf eine geringe Überlappung hinweist. Die Studie argumentiert, dass diese schwachen Zusammenhänge durch Messfehler bei der Bewertung der GFP erklärt werden könnten, insbesondere durch die Verzerrung sozial erwünschten Verhaltens.
“There are a number of possible reasons why g and the GFP correlate. Here’s one. Imagine ranking your high school classmates along a third dimension: physical attractiveness. What would you guess is the correlation between this variable and the other two? As before, it seems unlikely that the smartest individual or the most popular one was also the most physically attractive. However, it's actually quite possible that you’d find positive correlations between the rankings. Those with higher g would tend to be more attractive, as would those with a higher GFP. It is therefore possible that intelligence, personality, and physical attractiveness are all connected by some common thread. This common thread could be fitness. Individuals may vary along a general fitness factor because environmental assaults and/or genetic mutations upset functioning at a molecular level, impacting virtually every aspect of the individual.” (Dunkel 2023)
“While we concentrate on the relationship between beauty and intelligence in this paper, our evolutionary psychological explanation can account for a correlation between physical attractiveness and any other heritable trait that helps men attain higher status (such as aggression and social skills).” (Kanazawa/Kovar 2004)
“Far from merely skin deep, beauty appears to be an indicator of genetic and developmental health, and therefore of mate quality; beauty is a ‘‘health certification’’ (Thornhill & Møller, 1997, pp. 528–533).” (Kanazawa/Kovar 2004)
Der Elefant im Raum wäre die absolute objektiv feststellbare Schönheit von Afrikanern/Schwarzen (Hautfarbe ist jetzt Geschmackssache, aber rein körperlich). Die Athletik, Koordination usw ist einfach auf einem anderen Level. Youtube-suche reicht. Trotz allem würde jetzt niemand soweit gehen und sagen dass Schwarze uns von der Intelligenz mehreren Standardabweichungen überlegen sind. Schwarze Frauen haben auch mit Abstand hübschere, sexy Körper.
Ich bin ein Freund von Ästhetik, Schönheit usw. aber ein noch größerer von Wahrheit. Dass Schönheit nicht schadet ist unbestritten, aber ich bezweifle die Aussagekraft außerhalb der eigenen Rasse, besonders im Bezug auf kognitive Intelligenz.
Ganz plakativ, die geilsten Frauen studieren idR nicht Physik :).
Ein Kanazawa-Fanboy :D (ist auch ein sehr interessanter Wissenschaftler)