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X-Space | Eugenik
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X-Space | Eugenik

Wie können wir den Verfall der Erbanlagen aufhalten?

Am 27. Oktober 2024 lud Erblehre auf X zu einem öffentlichen Space über Eugenik. Es ging um die Grundlagen unserer Zukunft: Die fortschreitende Verschlechterung der Erbanlagen und alte sowie neue Ansätze zur Verlangsamung und Umkehrung dieses Verfalls.

Eugenik und Dysgenik: Begriffe

Erik Ahrens eröffnete die Diskussion mit einer Einordnung der Begriffe Eugenik und Dysgenik. Eugenik, vom griechischen „eu-genos“ – gutes Geschlecht – beschreibt die Weitergabe erwünschter Erbanlagen. Dysgenik hingegen steht für den erblichen Verfall, eine Abwärtsspirale, die durch die moderne Gesellschaft begünstigt wird, da natürliche Selektionsprozesse, wie sie vor der Industriellen Revolution wirksam waren, entfallen.

Die moderne Dysgenik

Das Gespräch lenkte den Blick auf die industrielle Revolution und ihren enormen Einfluss auf die menschliche Geschichte. Ahrens erklärte: Die soziale und medizinische Absicherung, die seitdem entstand führte zu dysgenischen Effekten.

Ein wichtiger dysgenischer Faktor ist der Rückgang der Kindersterblichkeit. In früheren Zeiten war die Kindersterblichkeit besonders in den unteren sozialen Schichten sehr hoch. Dies führte zu einer natürlichen Selektion, bei der genetisch gesündere Kinder überlebten, während schwächere Gene (z.B. Anfälligkeit für Krankheit) ausselektiert wurden. Durch Medizin und Wohlstand überleben heute jedoch fast alle Kinder, unabhängig von genetischen Voraussetzungen, was zu einer Anhäufung von genetischen Belastungen im Erbgut führt.

Der zweite dysgenischer Effekt seit der industriellen Revolution betrifft die Umkehrung des Geburtenverhältnisses zwischen Oberschicht und Unterschicht. Früher hatten die höheren sozialen Schichten durch bessere Lebensbedingungen und Ressourcen mehr Kinder, wodurch positive genetische Eigenschaften verstärkt weitergegeben wurden. Heute zeigt sich das umgekehrte Bild: Frauen aus den oberen Schichten kommen bekommen kaum Kinder, während bildungsferne Schichten im Durchschnitt höhere Geburtenraten aufweisen. Diese Veränderung im Reproduktionsmuster trägt ebenfalls zur Abnahme positiver genetischer Merkmale wie Intelligenz und Gesundheit in der Gesellschaft bei.

Ansätze der Eugenik

Im zweiten Teil der Diskussion unterschied Felix Hug zwischen positiver und negativer Eugenik. Die positive Eugenik zielt darauf ab, Geburtenraten unter Menschen mit starken genetischen Eigenschaften zu fördern, während die negative Eugenik schlechte genetische Merkmale zu minimieren sucht. Hug bezog Stellung für die positive Eugenik und nannte unterschiedliche Maßnahmen, von der Abschaffung des Sozialstaates bis zur gezielten Ansiedlung von Paaren in ländlichen Gebieten. Das Zielt dieser Maßnahmen wäre, starke und gesunde Familien dabei zu unterstützen, mehr Kinder zu bekommen, während schwache Familien es sich durch ausbleibende Unterstützung nicht mehr leisten könnten. Diese Eugenik würde ohne direkte Eingriffe in die Fortpflanzung (so wie Abtreibungen oder Sterilisation) funktionieren. Felix Hug betonte dabei, dass es der Eugenik darum geht, Leid zu reduzieren und glückliche Menschen ohne erbliche Schwierigkeiten zu schaffen.

Ahrens brachte eine andere Sichtweise vor, die nicht zwischen positiver und negativer Eugenik unterscheidet, sondern zwischen direkten und indirekten Eingriffen. Die von Hug genannten indirekten Eingriffe befürwortete er, darüber hinaus brachte er jedoch auch direkte technische Eingriffe wie die neuartige Embryoselektion ins Gespräch. Bei dieser Methode, die mittlerweile in den USA von Startups angeboten wird, können Paare aus mehreren Embryonen den genetisch vielversprechendsten auswählen. Ahrens erklärte die möglichen Vor- und Nachteile solcher Eingriffe, und die Diskussion dehnte sich auf die unterschiedlichen staatspolitischen Vorstellungen der Teilnehmer aus,

IQ-Schredder

Ein weiteres Thema der Diskussion war der sogenannte IQ-Schredder-Effekt, der in westlichen Großstädten zu beobachten ist. Während Städte die klügsten Köpfe anziehen, lässt ihre antinatalistische Dynamik – wenig Raum für Familien, hohe Kosten, Stress – die Geburtenrate unter diesen Menschen sinken. Das Resultat: Diese urbanen Zentren zerstören das genetische Potenzial, das sich über Generationen entwickelt hat. Felix Hug und die anderen Sprecher betonten, dass dieser Effekt, wenn er ungebremst fortgeführt wird, langfristig einen erheblichen negativen Einfluss auf die Intelligenz des Volkes hat.

Eugenik ist notwendig

Das Gespräch endete mit einem klaren Appell: Die Eugenik ist nicht nur ein Konzept der Vergangenheit, sondern die einzige Antwort auf die dysgenischen Herausforderungen unserer Zeit. Dabei ist sie mehr als eine technische Frage – sie verlangt, dass wir als Volk uns für die Zukunft unserer Nachkommen und deren bestmögliche genetische Voraussetzungen entscheiden.

Denn, wie die Redner einhellig betonten, ohne eine gezielte Förderung des Erbguts könnten die dysgenischen Effekte unserer modernen Lebensweise bald einen Punkt erreichen, von dem es kein Zurück mehr gibt. Dies wäre der Untergang unseres Volkes und der gesamten abendländischen Kultur, so wie schon frühere Hochkulturen (Ägypten, Rom, Griechenland) an Dysgenik und Vermischung zugrunde gegangen sind.


Dies ist nur eine kurze Zusammenfassung einiger wichtiger Punkte. Im Space wurden weitere Fragen besprochen, unter anderem die rassische Vermischung als dritter dysgenischer Faktor neben ausbleibender Kindersterblichkeit und Unfruchtbarkeit der Oberschicht.

Hören Sie die ganze Aufnahme und seien Sie beim nächsten Space live dabei! (Ankündigungen auf unserem offiziellen X-Konto)

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